Fundort Nesměň (Moldavit)
Nesměň zählt zu den klassischen südböhmischen Fundorten im Gebiet Ločenice–Chlum nad Malší. Hier stelle ich Ihnen den geologischen Zusammenhang, die Vielfalt der Moldavite und ihre Erhaltung vor.
Der Fundort und seine Umgebung
Nesměň und das nahe Malý Chlum liegen in einer Landschaft mit getrennten Resten moldavitführender Sedimente. Trotz ihrer Nähe führe ich die Fundorte in meinen Unterlagen getrennt. Diese Unterscheidung bleibt auch bei Ihrem Moldavit erhalten.
Geologische Entwicklung
Moldavite entstanden beim Ries-Impakt vor etwa 14,8 Millionen Jahren. Die hiesigen Funde blieben in jüngeren Sedimenten erhalten, die später transportiert, abgelagert und erneut freigelegt wurden. Der Fundort bezeichnet den Ort der Entdeckung, nicht den Einschlagsort.
Spätere Verwitterung veränderte Relief, Patina und das Aussehen alter Brüche. Bei Moldaviten aus Nesměň betrachte ich diese Merkmale als Spuren ihrer Geschichte nach dem Einschlag. Jedes Stück verbindet Form und Erhaltung auf eigene Weise.
Formen und Oberflächen der Moldavite
Die Funde aus Nesměň umfassen unterschiedlich geformte und abgeriebene Moldavite, von kompakten Stücken bis zu abgeflachten Körpern und Fragmenten. Zu jedem beschreibe ich die individuelle Form und Erhaltung.
Glasdicke, innere Struktur und Oberflächenzustand beeinflussen Grünton und Lichtdurchlässigkeit. Südböhmisches Material umfasst oliv- und flaschengrüne Töne. Ich beschreibe die Farbe des konkreten Stücks und unterscheide Aufnahmen bei normalem Licht von Durchlichtaufnahmen.
Herkunft und Zustand meiner Moldavite
Bei jedem Stück finden Sie Fundort, Gewicht, Maße und Zustand. Ich sende Ihnen den fotografierten Moldavit mit einem unterschriebenen Zertifikat.
Sammlerische und geologische Bedeutung
Moldavite aus Nesměň ergänzen den Vergleich von Transport und Erhaltung in benachbarten südböhmischen Ablagerungen. Deshalb gebe ich Ihnen neben der Beschreibung auch den Fundort mit. Diese Angabe unterscheidet geografisch nahe Fundstellen.